Extraausgabe! Neue Alternative Mathematik erfunden!

Mit der Meldung: Zuwanderer führen „zu einem doppelten Entlastungseffekt“ wurde der Beweis erbracht: die Neue Alternative Mathematik (NAM) ist nicht mehr nur eine Beschäftigung für Wesen im Elfenbeinturm, nein, sie ist längst in der Welt der praktischen Anwendung angekommen.

Den Nachweis führte die Vorstandsvorsitzende des Spitzenverbandes der Gesetzlichen Krankenversicherungen (GVK), Doris Pfeiffer, die dem erstaunten Publikum vorrechnete, dass die Aufnahme von Zuwanderern und Flüchtlingen, die „jünger sind als der Durchschnitt aller gesetzlich Versicherten und darüber hinaus auch noch weniger Leistungen in Anspruch nehmen als die gleichaltrigen bisherigen Versicherten“ zu einem doppelten Entlastungseffekt der GVK führen, da sie die Finanzen stabilisierten und – zumindest vorübergehend – die Alterung der Mitglieder der GKV insgesamt stoppten. „Das ist ein erstaunliches Phänomen, mit dem noch vor einigen Jahren wohl niemand gerechnet hätte“, sagte Pfeiffer. Denn sobald Flüchtlinge als Asylbewerber anerkannt oder geduldet seien, könnten sie sich eine (gesetzliche) Krankenversicherung aussuchen. „Die Behörden übernehmen dann bis auf Weiteres (so lange sie etwa noch arbeitslos sind) ihren Beitrag“, heißt es im Bericht von welt.de.

Allein im vergangenen Jahr seien 798.000 Menschen neu bei den Krankenkassen versichert worden, teilte Doris Pfeiffer bereits im Juli 2017 mit. In ganz Deutschland waren im Juni 2017 490.000 geflüchtete Menschen in Deutschland als arbeitssuchend gemeldet, weiß dazu der Bayerische Rundfunk. Von den Neu-Mitgliedern sind also 61% ohne eigenes Arbeitseinkommen.

Für jeden Arbeitslosen bekommen die Kassen einen Betrag von 96,81 Euro pro Monat vom Bund, also aus dem allgemeinen Steueraufkommen. Die 490.000 arbeitslosen Flüchtlinge bescherten den GVK also von 1. Juli bis 31. Dezember einen Beitragszufluss von 569.242.800,00 Euro. Damit erbringt die NAM den Nachweis, wie und vor allem dass die arbeitslosen Flüchtlinge unsere Sozialsysteme nicht nur auf vorbildliche Weise entlasten, sondern gleich „doppelt entlasten“.

Nach den Axiomen der NAM sollte jetzt konsequenterweise eine Untergrenze für die Aufnahme arbeitsloser Migranten in alle beitragsfinanzierten Sozialsysteme eingeführt werden. Je ungebildeter, desto besser, da die mangelnde Bildung die Arbeitsaufnahme noch längere Zeit hinauszögern wird, es für die Sozialkassen aber doppelt entlastend ist, wenn arbeitslose Migranten in großer Zahl aufgenommen werden, Hauptsache, sie sind jünger als der Durchschnitt der bisherigen – einzahlenden und eingezahlt habenden – Betragszahler. Es sollten auch dringend Anreize geschaffen werden, allen anderen Ländern mit beitragsfinanzierten Sozialsystemen die Migranten abspenstig zu machen, um gegenüber diesen Ländern den Wettbewerbsvorteil auszubauen.

Als Mitbegründer der Alternativen Mathematik (AM) formulierte einst François Hollande: „Nein, das kostet nichts, das zahlt der Staat!“ Doch diese, noch in alten sozialistischen Denkmustern verhaftete Mathematik wurde nun endlich durch die Neue Alternative Mathematik (NAM) abgelöst: „Das zahlt doch der Staat, das entlastet die Bürger und macht uns alle reicher.“

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Frohe Botschaft: Ankommen und Abschalten

Auch als für mich als völlig areligösem Menschen stellt Weihnachten DIE Zäsur im Jahr dar. Zwar kommt bei mir kein Christkindlein an, dafür aber die Familie – das ist nicht nur Frohe Botschaft, aber doch im Großen und Ganzen so :-).

Ein zweiter, genau so wichtiger Aspekt ist für mich die Weltabgekehrtheit, die wir an diesen Tagen genießen, denn sie macht es möglich, dass das Licht wieder einfach scheint, statt flackert, dass jeder einfach nur der ist, der er ist, ohne den overlay digitaler Kommunikation, und dass ich mich nicht gegen irgendein politmediales „Abgeholt werden“ wehren muss, sondern einfach wieder bei mir ankomme.

In den letzten Jahren wurde dazu immer wichtiger, das „Internet abzuschalten“, also den PC gar nicht und Mobilgeräte höchstens zum telefonieren einzuschalten. Wie lang die digitale Pause diesmal dauert, weiß ich noch nicht.

Allen, die seit Eröffnung dieses blogs hier vorbeigekommen sind – und eventuell noch kommen – ein großes Danke für die Zeit ihrer Aufmerksamkeit.

Viele frohe analoge Tage wünscht

zweifelsfrau

Sex sells, fake sex-news sell better

Über Medien oder Wie der schwedische Formularsex in die Welt kam

Ich habe mich schon oft gefragt, wie man als Kritiker des derzeitigen gaslichternden Lumpenjournalismus auf Missstände hinweist, ohne wiederum (außer zu Belegzwecken) auf die Medien zurückzugreifen, denen man das lumpige Verhalten vorwirft.

Sowohl für mein Buch als auch für diesen Blog habe ich mich dafür entscheiden, so wenig wie möglich inhaltlich auf Medien zu verweisen, sondern wann immer möglich auf Originalquellen zurückzugreifen. Das macht mehr Arbeit, klar. Und manchmal bin ich auch zu faul, oder zu müde, (oder der Arbeitsspeicher meines PCs ist mit diesem ätzenden neuen Firefox vollgelaufen, ohhh, nach 23 Jahren muss ich mir einen neuen Browser suchen, ich könnte ko…), oder will halt den post jetzt veröffentlichen, weil ich das Kochen anfangen muss, oder, oder. Aber spätestens seit ich die Chronik geschrieben habe, weiß ich, dass ich gut daran tue, nichts, aber auch gar nichts dessen, was im sogneannten „öffentlichen Diskurs“ verlautbart wird, für bare Münze zu nehmen. „Sex sells, fake sex-news sell better“ weiterlesen

(Un)Tiefen der Emanzipation

Wissen Sie, ich bin ja gerne Frau. Und emanzipiert. Weil, emanzipiert, das heißt ja gleichberechtigt. Gleich und berechtigt. Also zum Gleichen berechtigt wie die Männer, verstehen Sie?

Also, ich will Ihnen mal ein Beispiel nennen: Früher, also, schon ganz lange her, oder halt doch nicht so lange, also eigentlich erst vor kurzem, da durfte eine Frau ohne Zustimmung des Ehemanns keine Arbeit anfangen. Ach nee, so darf man das nicht sagen, arbeiten durfte sie ja, die Frau, also was ich meine ist, sie durfte ohne Erlaubnis des Ehemannes keinen Arbeitsvertrag unterschreiben. Stellen Sie sich das mal vor!

Also, ich sag‘ mal so: mein Karle, der hätt‘ mir mal kommen sollen, als ich beim Müller angefangen hab, und zu mir sagen, dass er da nicht zustimmt. Ich hätt‘ ja geglaubt, der sei verrückt geworden. Völlig plemplem. Oder wieso sonst hätt‘ der auf das gute Geld verzichten sollen, dass ich da verdient hab? Jetzt sagen Sie doch mal, was soll man denn mit einem Mann anfangen, der kein zusätzliches Geld nicht will? Also, wenn ich mir das vorstelle, mein Karle hätt‘ gesagt, da gehst nicht hin arbeiten, da bleibst zu Haus und bist faul – scheiden lassen hätt‘ ich mich. Auf der Stelle. Mit so einem unpraktischen Mannsbild könnt‘ man doch nicht leben, das gibt ja keine Zukunft nicht. „(Un)Tiefen der Emanzipation“ weiterlesen

Liebe Kinder, wir machen uns Sorgen um Euch (FF)

Gestern gelangte ich zufällig auf die Seite des Saalejounals und stieß auf den folgenden Beitrag mit dem Titel „Liebe Kinder, wir machen uns Sorgen um Euch„, den ich hier in Auzügen wiedergebe. Wie es scheint, ist es ein facebook-post eines nicht geannten Autors, den ich deshalb auch nicht fragen kann, ob es ihm recht ist, hier zu erscheinen. Da ich aber etwa genau so alt bin wie er und mich ähnliche Gedanken bewegen, geht das hoffentlich in Ordnung. „Liebe Kinder, wir machen uns Sorgen um Euch (FF)“ weiterlesen

Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter III

Dissonanz und Diskrepanz

Wenn heute die Frage gestellt wird, ob von „Politik und Medien“ Gaslighting betrieben wird, dann geht meiner Meinung nach diese Frage in erster Linie von der Wirkung aus, die der Fragesteller bei sich feststellt, und nicht vom sinistren Motiv.

Die Wirkung kann man unter psychischen Stress erzeugende Dissonanz1 zusammenfassen, welche dadurch entsteht, dass unterschiedliche, aber relevante Kognitionen, d.h. Wahrnehmungs- und Denkvorgänge, nicht miteinander übereinstimmen, bzw. sich widersprechen. Auch andere Phänomene, wie zum Beispiel der double bind, erzeugen Dissonanz, da eine Situation, in der zwei sich ausschließende, paradoxe Impulse vorliegen, gar nicht aufgelöst werden kann, was ebenfalls zu Stress und Lähmung führt. Ist man permanent dieser Art Dissonanzen ausgesetzt, ergeben sich die bereits beschriebenen Auflösungs- und Zersetzungserscheinungen.

Ich hatte zu Beginn des zweiten Teils als dissonant empfundene Medienbeispiele aus dem Migrationsgeschehen verlinkt, aber es hätten aber genau so gut Beispiele aus der medialen „Berichterstattung“ zur Ukraine-Krise, zu Klimawandel und Energiewende, zur Griechenland- oder der Euro-Krise, zum Komplex um Gender und Feminismus oder die Behandlung Israels in den Medien sein können. Die Exempel sind mittlerweile Legion und keinesfalls so neu, wie diese Aufzählung vermuten lässt. „Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter III“ weiterlesen

Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter II

Das Flackern der Zersetzung

Gaslighting wurde – ausgehend von den gleichnamigem Bühnenstück von Patrick Hamilton – im ersten Teil als eine im interpersonellen Bereich angewendete Methode der manipulativen Machterlangung mittels Zersetzung und Untergrabung der Realitätswahrnehmung des Opfers beschrieben.

Ich fasse die einzelnen Schritte hier noch einmal zusammen (und komme später darauf zurück):

  • Vertrauen aufbauen (erschleichen)
  • das Opfer aus vertrauten Strukturen lösen und isolieren
  • sich zur (einzigen) Autorität aufschwingen
  • im Opfer Zweifel an dessen Wirklichkeitswahrnehmungen und Erinnerungen säen
  • durch Manipulationen an der dinglichen Wirklichkeit den Zweifel vertiefen
  • das Opfer vor anderen diskreditieren, um das Opfer weiter zu isolieren
  • beim Opfer Scham und Angst herzustellen, damit das Opfer sich selbst isoliert
  • im Opfer durch Negieren seines Erlebens ein Gefühl von Kontrollverlust erzeugen
  • dem Opfer „Krankheit“ als Ausweg aus dem empfundenen Kontrollverlust anbieten und es damit abhängig machen
  • etwaige heilsame Begegnungen und Austausch durch Verleumdungen zu verunmöglichen.

Man findet Elemente dieser Methode zum Beispiel auch beim Mobbing. Sogenannte Loverboys und Stalker benutzen ebenfalls diesen Werkzeugkasten. Und Sekten 1 und Geheimdienste greifen auch auf derartige Methoden zurück.

In letzter Zeit tauchte angesichts eklatanter Misinformationen (alles Fachkräfte) durch Politik und Medien, und vor allem dem Beharren (keine Einwanderung in Sozialsysteme) auf längst als unzutreffend erkannten Sachverhalten (kein Anstieg der Kriminalität), die Frage auf, ob nicht Gaslighting betrieben werde. Im Zusammenhang mit dem Genderismus stellte Hadmut Danisch die Frage, ob sich diese Ideologie zu ihrer Verteidigung ähnlich wie eine Sekte ebenfalls an diesem Werkzeugkasten bediene. „Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter II“ weiterlesen

Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter I

Ein (sehr) langer Artikel über Gaslighting, Propaganda und Grenzenlosigkeit nebst einigen Fragen in drei Teilen.

Gaslighting – Die Erzählung in Theater und Film

Der Begriff des „Gaslighting“ bezeichnet eine Manipulationsmethode, deren Namensgebung auf ein Bühnenstück des Autors Patrick Hamilton aus dem Jahr 1938 zurückgeht: Ein Ehemann versucht um der eigenen Bereicherung (an alle bereits Sprachgeschädigten: Bereicherung meint hier eine unrechtmäßige Erlangung finanzieller Vorteile), seine Frau in den Wahnsinn zu treiben, indem er ihr weismacht, sie könne ihrer eigenen Wahrnehmung nicht mehr trauen.

Im Mittelpunkt des Theaterstücks stehen die Szenen, in denen der Ehemann vorgibt, das Haus zu verlassen, stattdessen aber auf dem Dachboden nach den dort von der Vorbesitzerin versteckten Juwelen sucht und dazu das Gaslicht anmacht, was zu einem Flackern im restlichen Haus darunter führt. Die Ehefrau nimmt dieses Flackern wie auch die Schritte auf dem Dachboden wahr, aber wenn sie den vorgeblich gerade nach Hause zurückgekehrten Gatten darauf anspricht, versichert er ihr, dass dergleichen gar nicht möglich sei, weil er ja den Dachboden abgeschlossen habe und den einzigen Schlüssel immer mit sich herumtrage, und sie sich daher die Schritte als auch das Flackern einbilden müsse. „Gaslighting oder Das Netz flackernder Lichter I“ weiterlesen

Reden wir über Jerusalem (FF)

So:

Treffen sich ein Jude, ein Christ und ein Moslem.

Christ: „Ihr Juden habt Jesus umgebracht!“
Jude: „Nein, das waren die Muslime!“
Moslem: „So ein Blödsinn. Vor zweitausend Jahren gab es noch gar keine Muslime!“
Christ: „Da hat er recht!“
Jude: „Stimmt, dann können wir ja jetzt über Jerusalem sprechen!“

Jedenfalls nicht so:

Deutsche: Was wollt Ihr?

Juden: Jerusalem als ungeteilte Hauptstadt. um darin zu leben.

Deutsche: Nein, hier, ein paar Stolpersteine für Tote und einige Interviews mit Hamasverstehern, das muss reichen und jetzt haltet den Mund, Ihr miesen Trumpanhänger.